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COMPUTERGENEALOGIE (1.1985)

Bibliographic data

Periodical

Persistent identifier:
47168693X
Title:
Computergenealogie
Place of publication:
Bremen
Meschede
Uslar
Bad Nauheim-Steinfurth
Reichelsheim
Friedberg
Bad Nauheim
Publisher:
Pferdesport-Verl. Ehlers
Document type:
Periodical
Collection:
COMPUTER GENALOGIE - Magazin
Language:
German
Sub title:
Magazin für Familienforschung ; offizielles Magazin des Vereins für Computergenealogie e.V.
ISSN:
0930-4991

Periodical volume

Persistent identifier:
47168693XD_1985_01
Title:
COMPUTERGENEALOGIE
Volume count:
1.1985
Document type:
Periodical volume
Collection:
COMPUTER GENALOGIE - Magazin
Language:
German

Contents

Table of contents

  • Computergenealogie
  • COMPUTERGENEALOGIE (1.1985)
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis
  • Editorial
  • Möglichkeiten und Grenzen der EDV in der Genealogie
  • GENISYS - Genealogisches Informations-System
  • Die schwedische Vereinigung für Computeranwendung in der Familienforschung
  • Testbericht "KWARTIERSTAAT
  • Bericht über den zweiten Landescomputertag in Arnheim
  • Informationen und Termine
  • Imprint

Full text

GRÖBER, Mö glichkeit en und Grenzen der EDV in der Genealogie 
werden sollte. In "Genealogie" Heft 19 ( 1970 ) rechnete Herr 
Wichmann vor, daß in den letzten 270 Jah ren rund 400 Millionen 
Personenstan dsfälle registriert wurde n. Diese Zahl zeig t, daß eine 
Datenbank dieser Größenordnung aus Zeit und Kostengr ünd en nicht 
durchführbar ist. 
Viel realistischer wäre eine Beschränkung auf geneal ogisc he Litera ­ 
tur oder auf kom primierte Personendaten gewesen, wie sie z.B. im 
"Schlüss el", im "Ahnenlistenumlauf" oder auch im "Glenzdorf" per 
Hand heute schon vorgestellt wird. 
Ansät ze zur Computeranwendung in die ser Richtu ng auf privater Basis 
sind z.B. der Franz Heinzmann Verlag mit den Familie ngeschi ch t ­ 
lichen Quellen und ein "Genealogischer Computerdienst'’ von Frau 
Brachwitz in Hamm inkeln. Es wäre besser und auch effek tiver wenn 
diese Aktivitäten zentral durchgeführt wer den wü rden, z.B. bei der 
Zentralst elle für Personen- und Familiengeschichte in Frankfurt 
oder auch bei einem der genealogischen Verlage mit U nterstüt zung 
der genealogischen Gesellschaften. Die Finanzierung kön nte, nach 
einer gewissen Vora rbeit, durch Suchgebühren erfolg en. Eine wesent­ 
liche Vorausse tzu ng ist aber, daß die genealogischen Verbände die 
Notwendigkeit erkennen und entsprechende Mi ttel bereitstellen. 
Erforderl iche Hardware 
Für die unter 1. genannten Aufgaben der persönlichen Forschung ist 
als Mindest ausstattung empfehlens wert: Zentraleinheit mit möglichst 
64 KB Hauptspei cher (RAM), Monitor (Fer nseher ist für längeren 
Gebrauch nicht geeignet), externe Speichereinheit (Kassetten- oder 
Floppy-Disk-Laufwerk) und einem Drucker. Die Kosten für dieses 
"Paket" liegen etwa zwischen DM 2000.- und DM 5000.- . 
Die unter 2. angeführten allgemein eren Anwendungen erfordern für 
einen sinnvollen Eins atz einen höheren technis chen und finanziellen 
Aufwand. Der Hauptspeicher sollte größer sein (z.B. 256 KB) und als 
externer Speiche r sollte mindest ens ein zweites Floppy-Disk- Lauf­ 
werk, besser aber ein Plattenla u fwerk (einige MB S peicherkapazität) 
zur Verfügung stehen. Damit ist man bereits auf der PC- Ebene und 
muß mit m indestens DM 100 00.- re chnen. 
So paradox es klingt, so ist für den unter 3. genannten weltweiten 
Kontakt zu den Datenba nken der geringste tec hnische Aufwand not­ 
wendig. Da auf der Seite der Datenb ank immer ein Compute r ste ht, 
ist es nur not wendig, die erforderlichen Daten über eine serielle 
Schnittstelle und spezielle Datenüb ertragungseinrichtu ngen (z.B. 
Akus tikkop ple r) an den Datenba nk compute r zu schicken bzw. zu 
empfangen. Für weniger als DM 1000 .- könnten diese Anwendu ngen 
realisiert werden. 
Bei den angegebenen Kosten sollten aber die Kosten für die erfor­ 
derliche Software nicht vergessen wer den. Sie könn en nochmals in 
der jeweils gleichen Größen ordnu ng liege n. 
Probleme und Schwierigkeiten 
Aus dem bis her Gesagten ist zu erkennen, welche Möglichkeiten der 
Computer in der Genealogie bieten kann. Lei der ist nicht alles so 
einfach, und es gibt zahlreiche Probleme und Sch wierigk eit en zu 
überwinden. 
Jahrgang 1/198 5 Heft 1 CDMPUTERGENEOLOGIE 11
	        

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