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COMPUTERGENEALOGIE (1.1985)

Bibliographic data

Periodical

Persistent identifier:
47168693X
Title:
Computergenealogie
Place of publication:
Bremen
Meschede
Uslar
Bad Nauheim-Steinfurth
Reichelsheim
Friedberg
Bad Nauheim
Publisher:
Pferdesport-Verl. Ehlers
Document type:
Periodical
Collection:
COMPUTER GENALOGIE - Magazin
Language:
German
Sub title:
Magazin für Familienforschung ; offizielles Magazin des Vereins für Computergenealogie e.V.
ISSN:
0930-4991

Periodical volume

Persistent identifier:
47168693XD_1985_01
Title:
COMPUTERGENEALOGIE
Volume count:
1.1985
Document type:
Periodical volume
Collection:
COMPUTER GENALOGIE - Magazin
Language:
German

Contents

Table of contents

  • Computergenealogie
  • COMPUTERGENEALOGIE (1.1985)
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis
  • Editorial
  • Möglichkeiten und Grenzen der EDV in der Genealogie
  • GENISYS - Genealogisches Informations-System
  • Die schwedische Vereinigung für Computeranwendung in der Familienforschung
  • Testbericht "KWARTIERSTAAT
  • Bericht über den zweiten Landescomputertag in Arnheim
  • Informationen und Termine
  • Imprint

Full text

GRUNDLAGEN 
Möglichkeiten und Grenzen der EDV 
in der Genealogie 
Seit etwa 15 Jahren tauchen in der genealogischen Literatur immer 
wieder Hinweise auf den Computer-Einsatz in der Genealogie auf. Mit 
dem Siegeszug der preiswerten Person al- oder Homecomputer wurde 
d ieser Einsatz, der bis dahin auf Großrechner in den Rechnez entr en 
b eschränkt war, auch für den ’’Normalve rbrauc her ” interessant. Zweck 
des Beitrages ist es, dem Computerlaien die Möglichke iten und 
Gre nzen des Computers in der Genealogie zu ze igen, um ihn vor 
Fehlei nschät zungen zu bewahren und ihm ei nige Hinweise für den 
Einstieg zu geben. 
Al lgemeine Eigenschaften der Elektronischen Datenve ra rbeitun g 
Wohl keine Technik hat in den verg ange nen Jahren unser Leben so 
verändert wie die Elektronik. Man spricht sogar von der dritten 
industriellen Revolution. Mit der Erfind ung des Transis tors wurde 
eine Entwick lung in Gang gesetzt, deren Ende heute noch nicht abzu­ 
sehen ist. Innerhalb von 25 Jahren ge lang es, den ursprünglich 
einzelnen Transistor (das Gru ndelement eines jeden Computers) so zu 
verkleinern, daß heute rund eine Million Transistor en auf einer 
Fläche von der Größe eines Daumennnagels untergebr acht werden 
können. 
Der erste mit Röhren bestückte Compute r benötigte noch den Raum 
einer Turnhalle und erf orderte die Leistung eines Kraftwerks. Ein 
einfacher pro gra mmierb arer Taschenrechner, der heute bereits für 
einige Mark zu haben ist, leistet wesent lich mehr. 
Man kann die Fortschritte in der Entwicklung der C omputerte chnik 
durch die Begriffe kleiner, schn eller, bedienu ngsfreu ndliche r und 
preiswerter beschreiben. Damit wurde erreicht, daß der Computer in 
allen L ebensbere ichen verstä rkt zum Eins atz kom mt,da er für jeden 
erschwinglich und seine Bedienung auch ungeschult em Perso nal 
ermöglicht wird. 
Was ist ein Computer? 
Man untersche idet zwei wesentliche Hauptb es tand teile, die Hard- und 
die Software. Während die Hardware alles das ist, was beim Compu ter 
körperlich vorhanden ist, versteh t man unter der Softw are die 
geistige Leistung, die aufgewendet werden muß, damit der Compu ter 
die vom Anwender g eforderte Aufgabe ausführen kann. 
Hardware 
Die Hardwar e besteht aus einer Eingabem öglic hke it, z.B. einer 
Tastatur, einer Zentraleinheit mit einem internen Speicher (RAM) , 
einem externen Massenspei cher, wie Kassette oder Floppy Disk und 
einer Ausgabeein heit, etwa einem Bildschirm oder einem Dru cker. Bei 
einem sog."Handheld-Computer" sind diese Einheiten in einem kleinen 
tragba ren Gerät unterg e bracht. Bei ’’Hom e- oder Personal- Computern" 
sind es meist getrennte Einheiten, die durch Kabel verbunden sind 
(Abb.l). In den Firmenprospekten gibt es verschiedene Bezeichnu ngen 
für die im Prinzip gleichen Geräte: Home-, Handheld-, Personal und 
Microcomputer. Die Unterschiede sind für den Laien oft nur schwer 
erkennbar, da die G renzen zwischen den einzelnen Typen fließend 
Jahrgang 1/198 5 Heft 1 COMPUTERGENERLOGiE 3
	        

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